Yoga bei COPD-wie Atemübungen helfen

Mein Vater hat COPD. Leider schon im Schweregrad 3. COPD ist die vierthäufigste Todesursache weltweit.

Doch was ist COPD? Diese Krankheit wird gerne als Raucherlunge bezeichnet. Und in der Tat, ist das Rauchen neben einer chronischen Bronchitis, einer der Hauptgründe um an dieser Krankheit zu leiden. Sie kann aber auch genetisch bedingt sein und ist somit auch vererbbar! Leider!!!  Auch mein Vater war in jüngeren Jahren extrem starker Raucher(Rothändle ohne Filter) kennen einige bestimmt auch noch aus Ihrer Kindheit…

Die Krankheit zeichnet sich durch eine chronische Entzündung aus, die Atemwege werden verengt und das Atmen erschwert. Es gibt vier unterschiedliche Schweregrade.

Sehr unangenehm sind dabei der Husten mit Auswurf und die Atemnot.

Komplikationen sind häufige Lungenentzündungen, unter denen auch mein Vater schon ein Paar mal litt.

Leider ist diese Krankheit nach heutigem Stand noch nicht heilbar.

Doch wie kann Yoga beim Fortschreiten von COPD positiv einwirken?

Laut einer Indischen Studie, wurde durch regelmäßiges Yoga und die damit verbundenen Atemübungen Wohlbefinden, Ausdauer und die Lungenfunktion gesteigert und sogar die Entzündungsmarker gesenkt.

In einer meiner Seniorenyogagruppen auf dem Stuhl habe ich auch einen COPD Patienten der dauerhaft Sauerstoff bekommt, dieser sitzt im Rollstuhl und macht mit seinem Sauerstoffgerät ganz toll mit.

Denn: Yoga ist für alle da!

 

Die Lebensfreude kann auch im Alter noch aufrecht gehalten oder gar gesteigert werden.

Genauso wichtig wie die Pranayama (so heißen die Atemübungen), ist das Entspannen am Ende. Denn Stress ist hier, wie bei vielen anderen chronischen Erkrankungen ein Faktor, der sich negativ auf den Krankheitsverlauf ausübt.

Ich bin ja sowieso von der unglaublichen Heilkraft des Yoga überzeugt, jetzt müssen nur noch die klassischen Rehakliniken für Lungenpatienten, die Heilsame Wirkung des Yoga mit seinen Atemübungen begreifen und in Ihr Programm aufnehmen.

Ich werde demnächst zu meinem Vater fahren und mit ihm und meiner Mutter Yoga auf dem Stuhl praktizieren. Ich bin schon gespannt wie er es findet und ob er es weiter machen möchte. Ganz Mann, hat ihn aber schon mal die Studienlage interessiert.

Falls Ihr also Eltern oder Großeltern habt, oder selber an dieser Krankheit leidet…Dann kann ich Euch nur empfehlen einen sanften Yogakurs zu besuchen und dem Yogalehrer von Eurer Situation zu berichten. Vielleicht ist eine vorherige Absprache mit dem Arzt auch sinnvoll. Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ärzte Yoga eigentlich immer unterstützen.

Hier ein Interview zu dem Thema von mir http://issuu.com/lebenlang/docs/lebenlang_13/196?e=15562193/62605018

 

…bleibt gesund

Eure Miri

 

 

 

 

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